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„Der Klang des Violoncello deckt den gesamten menschlichen Stimmumfang vom Bass bis hin zum Sopran ab und nicht wenige meinen, dass der Celloklang der menschlichen Stimme am nächsten ist “Das Cello rührt auf tiefer, unergründlicher Ebene an unser Gefühl” –

Diese Lobeshymne auf den Klang des Violoncellos stammt von einem der bedeutendsten Violin- Virtuosen und Dirigenten des vergangen Jahrhunderts – Yehudi Menuhin .

Was liegt da näher , als eine Symbiose dieses Instrumentes mit dem reinen a-cappella Chorklang des Kammerchores ALUMNI im Rahmen eines Konzertabends zu präsentieren ?

Mit Christoph Habicht , dem bekannten Heidelberger Cellisten, ist es dem Kammerchor Alumni gelungen , den idealen Partner für dieses Projekt zu gewinnen .

Zu hören sind in diesem Sinne A- Capella Meisterwerke der Chormusik – von H.Schütz und Friedrich Kuhnau bis hin zu den hierzulande noch wenig bekannten Zeitgenossen Z- Randall Stroope, und Eric Esenvalds.

Ebenso erwarten die Besucher Solowerke für Violoncello von J.S. Bach und B. Britten .

Im Zentrum jedoch stehen die außergewöhnlichen Werke für Violoncello und Chor der zeitgenössischen Komponisten John Tavener, Ola Gijeilo und Rudi Tas , – Diese kostbaren Raritäten stellen auf ganz unterschiedliche Weise Klangsymbiosen zwischen dem A- Capella Gesang und der „ Stimme“ des Violoncellos her- vielleicht ganz im Sinne des unvergessenen Yehudi Menuhin.

Das Konzert findet am 25.9. 2016 um 11 Uhr in der Providenzkirche in Heidelberg statt. Die Karten kosten 10- und 5 Euro, und sind im Vorverkauf bei Zigarren Grimm und an der Konzertkasse am Einlaß erhältlich.


Christoph Habicht – Violoncello:

Der Heidelberger Cellist erfreut sich an Langlebigem: Cello spielt er bereits seit 1968; seine Frau liebt er schon 43 Jahre, im Philharmonischen Orchester dient er seit 1986 und das Ossian Quartett wurde vor 23 Jahren ins Leben gerufen. Christoph Habicht legt zudem Wert auf die Ausbildung des musikalischen Nachwuchs und unterrichtete im Laufe seiner Karriere an diversen Musikschulen und Ausbildungsstätten im Rhein-Neckar-Raum.

Er träumt davon, bis zu seinem Ableben alle Streichquartette von Joseph Haydn sowie alle Kantaten von Johann Sebastian Bach aufgeführt zu haben.

Die Kooperation mit dem Kammerchor Alumni Heidelberg stellt allerdings eine Premiere für Ihn dar. Christoph Habicht spielt auf einem Instrument von William Forster aus dem Jahr 1796 (London).


Zu guter Letzt, ein herzlicher Dank an….

…Christoph Habicht, für das Engagement diese Projekt gemeinsam zur Aufführung gebracht zu haben.

…die Providenzkirche Heidelberg als Veranstaltungsort des Projekts „Coro con Cello“ und der Unterstützung ihrer Mitarbeiter.

…der BASF Ludwigshafen, da sie mit einer Spende zur Realisierung des Projekts maßgeblich beigetragen hat.

…Isabel McHugh für die Gestaltung des Plakatdesigns.